Archiv für Mai 2006

Studis besetzen Hamburger-Landesvertretung in Berlin

Jetzt hat die Protest-Welle auch Berlin erreicht! Am heutigen Nachmittag besetzten ca. zwei Dutzend Studierende die Landesvertretung Hamburgs in Berlin Mitte. Mit dieser Aktion sollte ein Zeichen der Solidarität mit den Studierenden in der ganzen BRD gesetzt werden, die zur Zeit gegen die Einführung von Studiengebühren auf die Straße gehen. Weitere Infos auf den Seiten unseres AStAs.

Studienhandbuch 2006/07 erschienen

Dabei handelt es sich um einen aktuellen Studienführer und Nachschlagewerk für die FU. Ein Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liegt auf der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse. Weitere Infos auf der Seite der Freien Universität. Dort kann das Handbuch auch online bestellt werden.

Überblick über Hessische Studierendenproteste

In Hessen kommt es derzeit zu regelrechten Massenprotesten gegen die geplante Einführung von Studiengebühren. Wer sich einen Überblick über die Aktionen verschaffen will, die dort gelaufen sind, dem sei dieser link empfohlen.

Sozialberatung des AStA

Der AStA FU bietet neben vielen anderen Angeboten, auch eine Beratung für die sozialen Belange der Studierenden an. Hier findet Ihr Kompetente Ansprechpartner zu Themen wie GEZ-Befreiung, ALG II, Studium und Steuern, Urlaubssemester und und und. Die Beratungszeiten: Jeden Donnerstag von 10-15 Uhr in der AStA-Villa (Otto-von-Simson-Str. 23, gegenüber Mensa II in der Silberlaube, U1 Thielplatz). Telefonisch ist die Sozialberatung unter der Nummer: 839091-12 zu erreichen. Weitere Infos findet ihr auf der AStA-Homepage.

Verletzter Student in Gießen: Frage nach dem warum?

Wie konnte es dazu kommen, dass ein Gießener Student seine Teilnahme an einer Demonstration gegen Studiengebühren fast mit dem Leben bezahlen musste? Wir sind bestürzt über den Vorfall und versuchen etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Dabei verweisen wir auf folgende Seiten: Artikel in der Gießener Allgemeinen Zeitung, ein Augenzeugenbericht, eine Stellungnahme des AStA Gießen und zuletzt die Pressemitteilung der Polizei Gießen. Unsere Solidarität gilt unserem verletzten Kommilitonen und wir wünschen baldige Genesung!

Schwer Verletzter bei Studi-Protesten

Weitere Massenproteste gegen Studiengebühren im ganzen Land. Vor allem in NRW und Hessen gingen diese Woche wieder Tausende auf die Straße. Doch in Gießen geschah das unfassbare: Ein Student wurde bei den Protesten von einem Zug erfasst und musste schwer verletzt ins Krankenhaus. Gießener Studierendenvertreter sprachen von einem Skandal, die Polizei habe den Zugverkehr nicht rechtzeitig gestoppt. „Die Polizei kriminalisiert den Protest und die Vollversammlung“, so ein AStA-Sprecher. Durchaus ein bedauerlicher Trend der letzten Wochen. Denn auch in anderen Städten ging die Staatsmacht mit teilweise erheblicher Gewalt gegen friedlich demonstrierende StudentInnen vor. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht noch mehr von unseren Kommilitonen im Krankenhaus landen, nur weil sie von ihrem Recht auf Demonstrationsfreiheit Gebrauch machen.

Mensa-Speiseplan im Internet

Schon gewusst? Die Mensa-Speisepläne, aller Berliner Einrichtungen des Studentenwerks, stehen auch im Netz. Auf diese Weise kann man auch bequem von Zuhause aus in Erfahrung bringen, ob sich am nächsten Tag der Gang in die Mensa lohnt, oder ob man sich lieber was von Zuhause mitbringt. Das Studentenwerk könnte zwar noch etwas an der Übersichtlichkeit der Darstellung arbeiten, aber grundsätzlich ist dieser Service begrüßenswert.

Immer mehr Protest gegen Studiengebühren

Der bundesweite Kampf gegen Studiengebühren entwickelt sich immer mehr zu einem Flächenbrand. So sind jüngste Aktionen aus Mönchengladbach, Münster, Marburg und Bochum zu vermelden. Man darf gespannt sein, wann die Welle auch nach Berlin überschwappt.

Kritik der VWL

Das Sozialreferat des AStA FU lädt zu einer weiteren Veranstaltung in der Reihe „Kritik der bürgerlichen Wissenschaften“ ein. Unter der Überschrift „So kennen Ökonomen den Kapitalismus: Ein nutzenmaximierender Funktionszusammenhang“, unterzieht der Philosoph und Publizist Dr. Peter Decker die Volkswirtschaftslehre einer grundlegenden Kritik. Die politikwissenschaftliche Diskussions-Veranstaltung findet am Di. den 23.05. um 18.00 Uhr im Hörsaal 1A (Silberlaube) statt.

Podiumsdiskussion: „Kodierte Polizeizeugen vor Gericht“

Die Kritischen JuristInnen der FU haben eine Veranstaltung zu einem brisanten rechtspolitischen Thema organisiert. Rechtsexperten und Politiker werden die Frage diskutieren, in wie fern die Praxis der Berliner Polizei „Kodierte Zeugen“ vor Gericht auftreten zu lassen, rechtstaatlichen Prinzipien zuwider läuft. Die Veranstaltung findet am Dienstag den 23. Mai im Kato (U-Bahnhof Schlesisches Tor) statt und beginnt um 20.30 Uhr. Ausführliche Infos auf der Seite der Kritischen JuristInnen an der FU.