„Ham wer uns fast schon so gedacht“ – FU zur unternehmerischsten Hochschule gekürt

„Unternehmerischste Hochschule“? Was soll denn das sein? Nur ein weiterer unbedeutender Titel neben „Berlins ehemals kritischer Universität Berlin“ und „Möchtegern-Eliteuniversität FU“ die sich die Uni in den letzten Jahren erworben hat? Wir von SEMTIX meinen: Nein, dieser Titel ist anders! Denn er kann uns einiges erklären, was in den letzten Jahren mit der FU passiert ist:

Die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Dresden und die Universität Kassel sind die Hochschulen in Deutschland, die am unternehmerischsten denken und handeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine exklusive Studie von karriere und dem Wirtschafts­forschungsinstitut Prognos. Für die Studie wurden Universitäten mit Unternehmen verglichen und definiert, wie die idealtypische unternehmerische Hochschule aussehen sollte. […]
„Eine Uni, die nicht verwaltet, sondern gemanagt wird, die Anreize für gute Leistungen in Forschung und Lehre schafft und nach neuen Wegen der Finanzierung sucht, die sie unabhängiger von staatlichen Geldern macht“, definiert Prognos-Geschäftsführer Christian Böllhoff den Prototyp des „Unternehmen Hochschule“. Am ehesten entspricht laut Studie die FU Berlin dieser Vorgabe.

Wenn ihr euch also in Zukunft fragt: Warum wird die Lehre hier eigentlich immer flacher? Warum die FU immer verschulter? Was soll der Quatsch mit dem Bachelor? Warum gibts das Campus Management? Warum will man mich mit Studiengebühren quälen? Warum werden studentische Cafés zugemacht? Warum bin ich eigentlich immer so gestresst?
Dann wird die Antwort in Zukunft ganz einfach ausfallen: Damit sich die FU weiter unternehmerischste Hochschule bleiben kann! Ist doch klar, oder?