Archiv der Kategorie 'Hochschulpolitik'

Mutig! – AStA der ASFH gegen Medienriese Bertelsmann

Die Kritik am Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) der Bertelsmann Stiftung ist wohl so alt wie das CHE selbst und mehr als berechtigt (Eine Sammlung CHE kritischer Artikel findet ihr hier). Nun hat in Berlin endlich wieder jemand den Mut aufgebracht, dem neoliberalen Think Tank öffentlichwirksam paroli zu bieten. Der Asta der Alice-Salomon Fachhochschule ruft die Studierenden der ASFH dazu auf, dass CHE-Ranking zu ignorieren und die Feldarbeit zu boykottieren:

Der AStA der ASFH, stellt sich gegen diese Entwicklung, wir haben unsere Studierenden Aufgerufen das diesjährige CHE-Ranking zu boykottieren.
Wir sind nicht gewillt in einer ohnehin schon auf Wettbewerb und Verwertbarkeit ausgerichteten Gesellschaft uns auch diesem, von wirtschaftlicher Seite erdachten- das CHE ist ein Produkt der Bertelsmann Stiftung- weiteren Instrument der Einflussnahme von reaktionären Strömungen auf die Hochschullandschaft zu unterwerfen.

Unsere Hochschulleitung hat nach Bekanntgabe unseres Boykotts, neben der Androhung von Repressalien welche die freie Meinungsäußerung betreffen, zu einer offenen Diskussion über dieses Thema mit allen Studierenden der betroffenen Semester am Donnerstag den 18.10.07 um 11.00 Uhr aufgerufen. Andrea Remmers vom AStA erklärt hierzu: „Wir laden hiermit auch alle anderen an diesem Thema interessierten Menschen zu dieser Diskussion ein. Wir sind der Auffassung, dass nun Schluss sein muss mit Heimlichkeiten und unzufriedenem Gemunkel in den Hinterzimmern“.

Wir von SEMTIX finden diesen Aufruf spitze! Denn wir Studierenden müssen uns darüber klar werden, das uns Rankings wie das des CHE nichts bringen. Von Studiengebühren, stärkerer Verschulung und sozialer Auslese an den Hochschulen mal abgesehen. Die Arbeit von Bertelsmann Stiftung und co. zielt nicht darauf ab unsere Studienbedingungen zu verbessern sondern den Weg zu ebnen für einen der Zukunftsmärkte schlecht hin: den internationale Bildungsmarkt. Ist dieser erst mal installiert, liberalisiert und „dereguliert“ ist der Weg frei für die großen Medienunternehmen weltweit richtig abzukassieren. Allen voran: die Firma Bertelsmann…

Hexenjagd gegen linken Dozenten: Dieter Lenzen auf McCarthys Spuren

Dieter Lenzen macht den McCarthy! Es ist nicht mehr weit her mit der Freiheit von Meinung und Lehre an der FU. So hat Uni-Präsident Lenzen dem qualifiziertesten Bewerber offenbar eine Professur verweigert. Inoffizielle Begründung: Der Wissenschaftler stehe politisch zu weit links!

Als erstes Medium berichtete der Unispiegel über den neusten Streich von Politkommisar Lenzen:

Albert Scharenberg ist Nordamerika-Spezialist an der FU Berlin – der beste Kandidat für die neue Juniorprofessur am renommierten JFK-Institut, empfehlen Gutachter. Nur das Uni-Präsidium will ihn nicht: zu alt, unqualifiziert. Kollegen vermuten ganz andere Gründe für die Ablehnung.

Was sind die „ganz anderen Gründe“, die zur Ablehnung von Albert Scharenberg geführt haben? Die Berliner Zeitung versucht Licht ins Dunkel zu bringen:

Doch hinter der Ablehnung soll noch mehr stecken. Man munkelt, Präsident Lenzen habe den Namen Scharenberg gegoogelt und sei darauf gestoßen, dass dieser dem Kuratorium der Rosa-Luxemburg-Stiftung angehöre, die der Linkspartei nahesteht. Scharenberg ist auch Redakteur der kritischen „Blätter für deutsche und internationale Politik“ – und damit viel zu links für den neoliberalen FU-Präsidenten, sagen Uni-Mitarbeiter, die nicht genannt sein wollen.

Inzwischen hat auch der AStA der FU Stellung zu dem Vorfall bezogen:

Diese Handlung ist alles andere als politisch neutral. Der AStA stellt fest, dass gerade hier das politische Einwirken des Präsidiums über die Expertise eigentlich zuständiger Gremien gestellt wird. „Es ist zu vermuten, dass diese Entscheidung mit der linken politischen Positionierung des Kandidaten zusammenhängt“, unterstreicht Inga Nüthen, Fachschaftsreferentin des AStA FU. Auch die Bedeutung des Instituts im Rahmen der Exzellenzinitiative passt in dieses Bild: „Dass das JFK den Zuschlag für die Förderung als ‚Graduate School of North American Studies‘ bekommen hat, war sicherlich ein weiterer Grund für das politische Eingreifen des Präsidiums“, ergänzt Elsa Koester, Öffentlichkeitsreferentin des AStA FU.

Wir von SEMTIX wundern uns schon lange nicht mehr über das Verhalten von Dieter Lenzen. Denn eines steht fest: Der Mann ist Überzeugungstäter! Sprachrohr der neoliberalen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und verantwortlichen für den immer weiter vorranschreitenden geistigen Kahlschlag an unserer Universität. Statt kritische und fähige Wissenschaftler an die FU zu holen, die wirklich mal etwas „Exzellenz“ nach Dahlem bringen würden, schahrt „McCarthy-Lenzen“ seit Jahren gezielt neoliberale Nullen um sich. Der Weg zur unternehmerischsten Hochschule scheint zwingen durch geistige Tiefebenen führen zu müssen.

Großdemonstration am 26. Mai in Berlin – Gegen die Bildungspolitik der G8

26. Mai! Diesen Termin solltet ihr euch rot im Kalender anstreichen. Den an diesem Tag rufen verschiedene Initiativen, Gruppen und Gewerkschaften zu zwei Großdemonstrationen gegen die Bildungspolitik der G8 auf.

Einer der Demos wir in Berlin stattfinden. DIE Möglichkeit um ein Zeichen gegen unsoziale Bildungspolitik zu setzen! Hier ein Ausschnitt aus dem Aufruf zur Demo:

Wir stellen uns gegen die von der G8 propagierten und durch internationale Handelsabkommen in Umsetzung befindliche Bildungspolitik. Im Rahmen der internationalen Mobilisierungen erklären wir den 26. Mai 2007 zum Aktionstag für freie Bildung und veranstalten in Berlin und Hamburg zwei Großdemonstrationen, um so die G8 symbolisch in die Zange zu nehmen. Darüber hinaus rufen wir dazu auf, sich mit bildungspolitischen Themen an den Gipfelprotesten im Juni zu beteiligen.

Für Bildung frei von Sachzwängen und Verwertungskriterien. Gegen den globalen wettbewerbsorientierten Umbau von Bildung. Gegen Elitenbildung und marktorientierte Eingriffe in das Bildungsangebot. JedeR soll ein Anrecht auf einen selbstbestimmten Bildungsweg haben, unabhängig von marktorientierten Zulassungskriterien und Angeboten. Die Anzahl an Kita-, Ausbildungs- und Studienplätzen darf nicht durch marktwirtschaftliche Richtlinien beschränkt werden. Soziale Barrieren in allen Bildungsbereichen müssen abgebaut werden. Der von der G8 geförderte Eingriff der Privatwirtschaft in das Bildungswesen muss gestoppt werden.

Mehr Infos gibts hier.

Mal nen Blick riskieren? – Das neue Alternative Vorlesungsverzeichniss (AVV) ist da!

Auch im neuen Alternativen Vorlesungsverzeichnis finden sich wieder eine ganze Reihe interessanter Seminare, workshops, Kochkurse und und und…

Das halbjährlich erscheinende Alternative veranstaltungverzeichnis (Avv) ist eine
Sammlung von autonomen Seminaren, Projekttutorie, Pro- jekten, Projektideen
sowie veranstaltungen -und reihen.
Allen gemein ist die Forderung nach zugangsfreier,
kritischer, selbstbestimmter und selbstorganisierter Bildung.
es richtet sich an menschen, die inhalte nicht nur
passiv konsumieren, sondern selbst nach eigenen Kriterien
(inhaltlich) arbeiten und gestalten wollen. und
dazu muss mensch nicht studieren…
Jede/r, die/der interesse hat, ob Studi oder nicht,
kann im Avv gleichgesinnte suchen, um über
selbstgewählte themen zu diskutieren und/
oder sie zu praktizieren. Wenn ihr räume dafür
sucht, so steht euch dafür bspweise die
offene uni kostenlos zur verfügung.
Also nutzt die gelegenheit,um nicht nur an gesellschaftliche
und wissenschaftliche veränderung
zu denken, sondern daran sie herbei zu führen!

Also, einfach ein AVV besorgen und mal einen Blick riskieren. Das Alternative Vorlesungsverzeichnis liegt unter anderem hier kostenlos aus: Café Kauderwelsch, Rotes Café sowie im AStA-Haus.

Alle Semester wieder – Der neue Stud.kal ist da!

Der neue Studierendenkalender “Stud.kal” ist im AStA-Haus eingetroffen. Wir von SEMTIX können euch diesen auch dieses Semester nur wärmstens ans Herz legen. Kein anderer Kalender ist so optimal auf die Bedürfnisse von Studierenden an der FU abggestimmt und deshalb so praktisch wie dieser:

Jedes Jahr gibt Euer Öffentlichkeitsreferat und das des Refrats der HU zusammen einen Kalender für Studierende heraus. Auch in diesem Jahr gibt’s den Stu.kal wieder im praktischen Hosentaschenformat zum überall mit hinnehmen. Neben dem übersichtlichen Kalenderteil findet ihr auch wieder interessante Artikel über Studiengebühren, Hochschulpolitik und Eliteuni. Außerdem einen umfangreichen Serviceteil, der über Studentische Cafés, Beratungsangebote und Serviceeinrichtungen informiert. Wir hoffen das Euch der Stu.kal gefällt und er zum praktischen Begleiter durchs kommende Semester wird. Holt Euch jetzt Euren Stud.kal im AStA-Haus oder in einem der studentischen Cafés. [AStA]

Für alle die es noch nicht wissen. Das AStA-Haus findet ihr gegenüber von der großen Mensa in der Silberlaube (Otto-von-Simson-Str. 23].

„Unicheck – Von Studenten für Studenten“? Von wegen!

Die finstere Lobby-Organisation „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ hat sich mal wieder ein starkes Stück erlaubt. Mit dem Start ihres neuen Online-Portals „unicheck.de“ hat sie gar versucht dreist die Öffenlichkeit zu täuschen, so die Kritiker:

Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Umfrage hat die INSM „Unicheck“ gestartet, ein Webportal, das listen will, wie die Hochschulen Gebühren verwenden. Dazu werden die Rektoren befragt, auch Studierende können eine Wertung abgeben. Geplant ist ein Ranking der „Tops und Flops“ unter den Unis. Der Initiative geht es – daraus macht sie keinen Hehl – wieder mal um Wettbewerb. Aber auch um „Transparenz“, so Koordinator Ronald Voigt. [Frankfurter Rundschau]

Doch damit ist es nicht weit her. Von „Transparenz“ keine Spur. Sollten wir Studierenden getäuscht werden?:

Die Mail klingt nach studentischem Start-Up: Eine neue Homepage „von Studenten für Studenten“ wolle klären, wie Unis Studiengebühren verwenden und was die Studenten davon halten. Doch dahinter verbergen sich PR-Profis – von der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. [Uni Spiegel]

Das bei der arbeitgebernahen INSM nicht immer mit offenen Karten gespielt wird ist bekannt. Statt offen darzulegen, dass sie Lobbyarbeit für Klientelinteressen betriebt, hüllt sich die INSM von jeher in ein pseudo-objektiv-wissenschaftliches Gewand. Erklärtes Ziel der Initiative ist es, Akzeptanz für sogenannte „Reformen“ in allen gesellschaftlich relevanten Bereichen zu schaffen, die in der Regel Sozialabbau, Veräußerung von öffentlichem Eigentum etc. zur Folge haben. Die Unilandschaft soll von solchen „Reformen“ natürlich nicht ausgenommen bleiben. So trommelt die INSM schon seit Jahren für die Einführung von Studiengebühren.

Die finanzielle Macht der INSM ist nicht zu unterschätzen: Die Arbeitgeber ermöglichen den INSM-Lobbyisten einen Jahresetat von rund 8,8 Millionen Euro – viel Geld, um mit hochprofessioneller PR für marktwirtschaftliche Reformen zu trommeln. Oder auch, um eher verdeckt bestimmte wirtschaftspolitische Positionen in der Öffentlichkeit zu platzieren. [Uni Spiegel]

Wir Studierenden sollten uns von der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ nicht hinters Licht führen lassen und das neue Portal einfach ignorieren. Wenn sich niemand für die Seite interessiert wird sie schon ziemlich schnell wieder aus dem Netz verschwinden. Dem „Effizienz-Denken“ sei ausnahmsweise mal gedankt, denn schließlich wird die INSM ihre „studentischen Mitarbeiter“ nicht umsonst bezahlen wollen.

Na also, geht doch! – „Senator Zöllner gegen Studiengebühren“

Da scheint ja einer zur Vernunft zu kommen! Nach Informationen des Rundfunks Berlin-Brandenburg hat sich Berlins Bildungssenator Zöllner heute deutlich gegen Studiengebühren ausgesprochen:

Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD), hat sich gegen Studiengebühren ausgesprochen. Sie schreckten junge Leute aus ärmeren Familien ab, sagte er am Mittwoch.
Es würden aber nicht weniger, sondern mehr Hochschulabsolventen benötigt. Bereits heute fehlten Studenten in Fächern, die traditionell von Bildungsaufsteigern gewählt würden, wie etwa den Ingenieurwissenschaften.
Außerdem führten Studiengebühren nicht unbedingt zu einer Verbesserung der Lehre, sagte Zöllner weiter. Die Etats der Hochschulen würden gerne gekürzt, wenn sie eigene Einnahmen verzeichneten. [rbb]

Doch es gibt auch einen Haken bei der Sache: „Onkel Jürgen“ gilt als Befürworter von sogenannten Studienkonten und die sind nichts anderes als: Studiengebühren…

„Wie Elite muss ich sein?“ – Über unterschiedliche Studienbedingungen an der FU

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Zeit Campus“ findet sich ein Artikel, der die Elitenbildung an den deutschen Hochschulen am Beispiel der FU erklärt. Am Beispiel zweier OSI-Studis werden die unterschiedlichen Studienbedingungen zwischen „Elite-Master“ und „Normalo-Bachelor“ dargestellt. Das der „Normalo-Studiengang“ dabei nicht gur wegkommt ist klar. Denn „Elite-Studium“ sollte es heutzutage schon sei :

Die unterschiedliche Situation der beiden Studenten an der Freien Universität zeigt im Kleinen, wie sich die Hochschulen in Deutschland derzeit wandeln. „Exzellenz“, „Elite“ und „Auswahl“ heißen die Schlagwörter, und es scheint, als sei mit einem Mal der vormals verpönte Begriff Elite rehabilitiert. Diese Entwicklungen verändern den Alltag an den Unis, doch vor allem verändern sie das Bewusstsein der Professoren und der Studenten – und entfalten so eine enorme symbolische Strahlkraft. Als wachsende Ungleichheit nehmen viele Studenten diese Neuerungen wahr. Bei den einen nähren sie den Wunsch, vorne mit dabei zu sein – und bei den anderen die Angst, abgehängt zu werden. Die einen hoffen, in besonderen Studiengängen auch besonders gut gefördert zu werden. Die anderen fürchten, an einer Hochschule ohne Elite-Stempel abgemeldet zu sein. Alle zusammen jedoch stellen sich die grundlegende Frage: Reicht es eigentlich noch aus, ganz normal an einer ganz normalen Uni zu studieren?

Die Frage, ob es noch reicht an einer ganz normalen Uni zu studieren, ist für die Zeit Campus-AutorInnen wohl nur eine rhetorische. Denn der Wunsch unbedingt zur Elite gehören zu wollen, ist was von Zeitschriften wie dieser in penetranter Regelmäßigkeit genährt wird. So arbeitet Zeit Campus mit dem neoliberalen Think Tank CHE zusammen, der für seine berühmt berüchtigten „Uni-Rankings“ bekannt ist. Die Artikel in „Zeit Campus“, „Neon“ und co. liefern kleine Bausteine zu einer umfangreichen „Gehirnwäsche“, der Studierende heute allenhalben unterzogen werden. Durch solche Artikel sollen wir Studis dazu getrieben werden, eifrig, flexibel und allzeit bereit an unserem Elite-Lebenslauf zu basteln. Die Angst davor auf der Strecke zu bleiben wird frei Haus geliefert. Um die Lehrinhalte, den Austausch darüber und eine demokratische Kultur an den Hochschulen geht es den „Wissenschafts-Journalisten“ schon lange nicht mehr. Die Universität wird den (zukünftigen) Studierenden als reine Elitezuchtanstalt vorgestellt, deren Regeln man unhinterfragt zu befolgen hat, um „seinen Weg“ zu machen. Nur eines wird dabei geflissentlich unterschlagen: nicht alle können Elite sein

„FSI Geschichte macht klar zum Entern“ – FU Blogsphäre bekommt Zuwachs

Seit wenigen Wochen hat die FU-Blogsphäre erneut Zuwachs bekommen. Die Fachschaftsinitiative Geschichte ist jetzt auch mit einem eigenen blog an den Start gegangen.

Inhaltlich ist das Ganze ähnlich aufgestellt wie der SEMTIX-blog. Informationen Rund um die FU und Hochschulpolitik. Also „Studiengebühren“, „Aus den Gremien“ etc.. Doch während wir von SEMTIX uns bekanntlich politisch neutral verorten, wird bei der FSI Geschichte der Focus deutlich auf „linke Themen“ gelenkt. So werden zum Beispiel auch „Antifaschismus“, „Feminismus“ etc. in Zusammenhang mit der Universität und darüber hinaus behandelt. Der ein oder andere kontroverse Artikel wird da sicher dabei sein. Aber Demokratie lebt ja nun mal von der inhaltlichen Auseinandersetzung. Wäre ja schlimm, wenn ALLE Gruppen an der FU zu einem braven Einheitsbrei verschwimmen würden. Der FSI-Geschichte-blog verspricht also eine spannende Angelegenheit zu werden. Und auch wenn wir von SEMTIX uns eher in der politischen Mitte an der FU verorten, wünschen wir den „Histo-Piraten“ alles Gute.

Zur FSI-Geschichte -Seite gehts hier.

„Bildungsideale im Wandel“ – Aktive Philosophen laden zum Symposium

Die Philosophen laden ein zu einem: Philosophisches Symposium „Bildungsideale im Wandel“ und zwar am Freitag den 23.03.07, um 16.00 in der Philosophischen Bibliothek – Institut für Philosophie der FU in der Habelschwerdter Allee 30, 14195 Berlin-Dahlem
Gemeinsam veranstaltet von der Fachschaftsinitiative Philosophie und der studentischen Vertreter im Institutsrat Philosophie

Anläßlich der Auslagerung der Philosophischen Bibliothek lädt die Fachschaftsinitiative Philosophie herzlich ein zum Symposium „Bildungsideale im Wandel“.
Professoren und Studierende des Philosophischen Institutes werden darin Vorträge zur universitätspolitischen Entwicklung halten und anschließend gemeinsam diskutieren.
Schwerpunkte der Vorträge werden ein historischer Blick auf die bildungs- und wissenschaftspolitische Entwicklung sowie Beiträge zur Gegenwart um das Thema „Wohin treibt die deutsche Universität? Von wem wird sie getrieben?“ sein.

Hört sich ziemlich interessant an. Bleibt nur zu hoffen, dass auch in den Semesterferien genug Studierende den Weg nach Dahlem finden. Den aktiven Philosophen wärs zu wünschen.