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Warum es wichtig ist wieder SEMTIX zu wählen

Stupa Wahl 2008, 15.-17.01. Wie bereits berichtet haben wir von SEMTIX uns zusammen mit dem AStA dafür eingesetzt, dass das Semesterticket an der FU auch weiterhin erhalten bleibt. Einziger Wehmutstropfen: Das Ticket wird stetig teurer. Diese unerfreuliche Entwicklung verdanken wir der Sturheit des Monopolisten VBB (dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, zu dem auch die BVG gehört).
Das es auch anders geht, zeigt das Negativbeispiel TU, hier haben die Studierendenvertreter das Semesterticket verhindert (!). In einem Artikel in der Berliner Tageszeitung taz äußert sich heute der Semesterticketbeauftragte der FU Patrick Krause dazu:

In der Semesterticket-Koordination aller Berliner Hochschulen fehlt zurzeit die Technische Universität. Der damals konservativ dominierte AStA hatte den Kontakt abgebrochen, so Krause. Nach dessen Abwahl konnte nun Mitte November eine Urabstimmung organisiert werden, bei der sich die überwiegende Mehrheit der Abstimmenden für die Fortführung des Semestertickets aussprach. Nun wird mit dem VBB verhandelt.

Dieses Beispiel zeigt leider: Es ist nicht selbstverständlich das es an einer Hochschule ein Semesterticket gibt. Deshalb diesmal wieder Semtix wählen – für ein starkes Semesterticket an der FU.

SEMTIX setzt sich ein -Semesterticket bleibt an der FU erhalten

Wir von SEMTIX hatten vergangenes Jahr kräftig die Werbetrommel gerührt, damit das Semesterticket für FU-Studierendeauch weiter erhalten bleibt. Unser Einsatz hat sich gelohnt. Zusammen mit dem AStA und einzelnen AktivistInnen konnten wir ausreichend Studierende dazu bewegen ihr Kreuz für das Semtix zu machen. Vielen Dank dafür! Der AStA veröffentlichte jetzt eine Pressemitteilung in der noch einmal alle Fakten zum Semesterticket aufgeführt sind:

Zum Beginn des Sommersemesters 2008 tritt an der FU Berlin ein neuer Semesterticketvertrag in Kraft. Grundlage dafür lieferte eine Urabstimmung im Juli 2007, nach langen Verhandlungen unterzeichneten zum Jahresende der AStA FU und der Verkehrsverbund Berlin (VBB) die neue Vereinbarung. Damit ist das Semesterticket an der FU bis ins Jahr 2012 gesichert. Gleichzeitig jedoch müssen die Studierenden der FU deutliche Preiserhöhungen in Kauf nehmen.

Der Vertrag legt fest, dass der Preis des Semestertickets gestaffelt um jeweils 2,9 bis 3,2% je Jahr ansteigt:

im Sommersemester 2008 und Wintersemester 2008/09: 154,00 Euro

im Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/10: 158,50 Euro

im Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/11: 163,50 Euro

im Sommersemester 2011 und Wintersemester 2011/12: 168,00 Euro

Dies ist im Vergleich zum Startpreis von 109 Euro/Semester aus dem Jahr 2002 eine gewaltige Preiserhöhung, die deutlich über der Inflationsrate liegt. Der Alleinanbieter VBB bestand jedoch auf seinen Preisvorstellungen, mangelnder politischer Druck durch den Senat führte dazu, dass die Preiserhöhungen nicht verhindert werden konnten. Im Juli letzten Jahres billigten dann auch die FU-Studierenden die neue Preistabelle in einer Urabstimmung, die den neuen Vertrag ermöglichte.

Im Anschluss an die Abstimmung konnte der AStA jedoch in intensiven Verhandlungen erreichen, dass verschiedene Ausnahmen und Befreiungen vom Semesterticket nun großzügiger gehandhabt werden:

Von der Nutzung des Tickets befreit werden können jetzt auch NebenhörerInnen und GasthörerInnen, Studierende, die sich wegen ihres Studiums für mind. 3 Monate (vorher 4) außerhalb Berlins aufhalten (Praktikum, Ausland etc.) sowie Studierende in nicht-konsekutiven Master-Studiengängen. Studierende mit Firmentickets haben nun die Wahl zwischen Firmenticket oder Semesterticket (vorher war das Semtix Pflicht). Diese Ausnahmen ermöglichen eine deutlich flexiblere Handhabung des Tickets. Zuständig für die Befreiung vom Ticketkauf sowie für Zuschüsse aus dem Semesterticket-Sozialfonds ist das Semesterticketbüro des AStA FU in der Thielallee 36. Anträge auf Befreiung müssen bis zum 16. Februar eingegangen sein, Anträge auf Zuschuss bis zum 16. Februar. Die aktuellen Öffnungszeiten des Büros und weitere Informationen zum Semesterticket finden sich im Internet unter

http://www.astafu.de/semtixbuero/

Weitere Forderungen der Landeskoordination Semtix und des AStA FU sind die Erweiterung des Semtix-Geltungsbereichs von Berlin ABC auf Berlin/Brandenburg (VBB-Gebiet) sowie die Einbindung des Brandenburg-Zusatztickets für Studierende mit Wohnsitz in Brandenburg in den Semesterticket-Vertrag. Der AStA FU wird sich in diesem Sinne weiterhin für die Interessen der Studierenden einsetzen.

Allgemeiner Studierendenausschuss der FU

Nicht vergessen vom 17.-19. Januar findne die Wahlen zum StuPa statt. Diesmal wieder SEMTIX wählen!

Stupa Wahl 2008 (2): Was ist das Semesterticket?

Unsere Hauptforderung: Ein faires Semesterticket für alle sichern!

Doch was ist eigentlich das Semesterticket?

Das Semesterticket ist eine persönliche, nicht
übertragbare Zeitkarte für den Öffentlichen Personennahverkehr
(ÖPNV). Der Studierendenausweis
erhält ein Hologramm und den Aufdruck “VBBSemesterticket
Berlin ABC” und ist dann in Verbindung
mit einem amtlichen Personaldokument
als Fahrausweis gültig. Als amtliche Personaldokumente
werden Führerschein, Personalausweis,
Reisepass und der Internationale Studierendenausweis
(International Student Identity Card:
ISIC) anerkannt. Beglaubigte Kopien jedweden
Ausweises gelten leider nicht als amtliches Dokument
und werden deshalb nicht anerkannt. Im
Sommersemester gilt das Semesterticket vom 1.
April bis zum 30. September, im Wintersemester
vom 1. Oktober bis zum 31. März.
Mit dem Semesterticket kann auf allen Linien der
Verkehrsunternehmen des Verkehrsverbundes
Berlin-Brandenburg im Tarifbereich Berlin ABC
(Berlin und Umland) gefahren werden. Ausgenommen
sind nur Sonder- und Aus. ugslinien.
Nahverkehrs- und InterRegio-Züge sind innerhalb
des Tarifbereiches befahrbar, Fernzüge jedoch
nicht. Das Semesterticket berechtigt zur
unentgeltlichen Mitnahme von Kindern bis zum
vollendeten sechsten Lebensjahr (bei Fähren allerdings
nur bis zu drei Kindern) und Gepäck und
einem Hund und einem Kinderwagen und einem
Fahrrad. Ansonsten gelten die allgemeinen Beförderungsbedingungen
der Verkehrsunternehmen.

Und nicht vergessen: Diesmal wieder SEMTIX wählen!

Stupa Wahl an der FU Berlin 2008 (1) – Was ist das Studierendenparlament?

Stupa Wahl 2007 – Diesmal wieder SEMTIX wählen!

Vom 15. – 17. Januar 2007 finden die Wahlen zum 26. Studierendenparlament der FU statt.

Wir wollen euch an dieser Stelle über alles Wissenswerte zur Wahl informieren. Und natürlich eine eindeutige Wahlempfehlung abgeben für: SEMTIX – die Liste für’s Semesterticket. Mehr Infos gibts hier.

Was ist das Stupa?

Im Gegensatz zu den anderen sogenannten Status-
Gruppen an der Universität, den ProfessorInnen,
den Wissenschaftlichen MitarbeiterInnen
und Sonstigen MitarbeiterInnen, verwalten sich
die Studierenden im Zuge einer Verfassten Studierendenschaft
(VS) selbst.
Im Studierendenparlament (StuPa), dass jährlich
gewählt wird, sitzen 60 VertreterInnen der Studierendenschaft.
Es hat die Aufgabe den Allgemeinen
Studierendenausschuss (AStA) zu wählen
und beschließt den Haushaltsplan, sowie die Höhe
des Beitrages zur Studierendenschaft (derzeit 7
Euro).

Schon gewusst?: Semesterticket ist Eintrittskarte zum „BVG-Club“

Schon gewusst? Studierende mit Semesterticket können in den „BVG-Club“ eintreten und dadurch Vergünstigungen nutzen:

Der Club bietet mit seinen 30 Kooperationspartnern aus Theater, Musical, Sport, Erlebnis und Gastronomie ein vielfältiges Angebot für seine Mitglieder. Als Clubmitglied erhalten Sie zum Beispiel Rabatte beim Kauf einer Eintrittskarte. Außerdem bieten wir Ihnen exklusive Veranstaltungen, Besuche den Backstagebereichen, sowie Angebote aus unserer „Erlebniswelt BVG“.

Drei Mal im Jahr liefern wir Ihnen einen Überblick über unsere aktuellen Partner und Veranstaltungen in Form unseres Clubflyers. Diesen senden wir Ihnen per Post direkt nach Hause. Aktuelle Clubinformationen gibt es natürlich hier im Internet, aber auch in dem monatlichen Kundenmagazin BVG_plus. [BVG]

Wir von SEMTIX meinen: Gut zu wissen und wenigstens etwas Service für unseren ständig steigenden Semesterticket-Beitrag. Ein billigeres Ticket und/oder ein Campus-Bus wären uns allerdings lieber.

Wir haben es geschafft – Das Semesterticket bleibt

Das Semtix bleibt den FU Studierenden auch in den nächsten Jahren erhalten. Unser AStA informiert auf seiner Homepage:

Bei der Urabstimmung zum Semesterticket lag die Wahlbeteiligung bei 20,37 Prozent. 19,25 Prozent der Wahlberechtigten (bzw. 94,5 Prozent der an der Abstimmung Teilgenommen) stimmten für eine Fortführung des Semestertickets. 0,94 Prozent der Wahlberechtigten (bzw. 4,6 Prozent der an der Abstimmung Teilgenommen) votierten gegen eine Fortsetzung des Vertrages mit erhöhten Preisen.

Mehr zum Ergebnis der Urabstimmung bald hier auf der Seite fürs Semesterticket

Hintergrund: Semesterticket-Urabstimmung – „Preisdiktat statt Verhandlungen“

Lesenswerter Artikel auf dem AStA-blog über die Hintergründe zur Semesterticket-Urabstimmung:

Der aktuelle Vertrag zwischen der Studierendenschaft der FU und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) über ein Semesterticket läuft mit Ende des WS 2007/08 zum 31.3.2008 aus. Damit es auch über diesen Zeitraum hinaus ein Semesterticket gibt, haben sich mehrere Berliner Universitäten und Fachhochschulen in der Landeskoordination Semtix (LK Semtix) zusammengeschlossen, um ihre Interessen gemeinsam besser gegenüber VBB und BVG koordinieren und vertreten zu können.

Bereits im Herbst 2006 wurde Kontakt mit dem VBB aufgenommen und um die zügige Aufnahme der Verhandlungen gebeten. Stattdessen beschlossen die Verkehrsunternehmen ohne jegliches Gespräch mit den Studierendenschaften am 6.12.2006 die gestaffelten Preiserhöhungen für das neue Semesterticket und legten diese den zuständigen Genehmigungsbehörden vor. DANACH war der VBB zu einem Treffen mit den in der LK Semtix zusammengeschlossenen Studierendenschaften bereit. Auf diesem Treffen Ende Januar wurden die VertreterInnen der Studierendenschaften vor vollendete Tatsachen bzw. Preise gestellt. Wie die Landeskoordination in einer schriftlichen Antwort an den VBB festhielt:

Das Verfahren, den VertreterInnen des größten institutionellen Kunden der Verkehrsunternehmen per Tarifdiktat die Vertragsbedingungen alternativlos aufzuzwingen, ist indiskutabel. Gerade angesichts eines Gesamtvertragsvolumens von rund 100 Mio Euro erwarten die beteiligten Studierendenschaften bereits in der Preisfindung und der Entwicklung des Angebotskataloges eine partnerschaftliche Abstimmung.

Der Vertreter des VBB besaß kein Verhandlungsmandat. Weitere Verhandlungsthemen wie unter anderem die Ausweitung des Geltungsbereiches von Berlin auf das gesamte VBB-Gebiet (also inkl. Brandenburg) und direkte Semtix-Ansprechpartner bei den einzelnen Verkehrsunternehmen, konnte er lediglich versprechen weiterzugeben. Die verschiedenen VertreterInnen der Studierendenschaften konnten in dieser Form der (Nicht-) Verhandlung keinen Sinn sehen, so dass um direkte Gespräche gebeten wurde mit den beteiligten Verkehrsunternehmen insb. der BVG, als dem Verkehrsunternehmen, welches maßgeblich die Konditionen des Berliner Semestertickets bestimmt. Die StudierendenvertreterInnen machten deutlich, dass die Zeit eilen würde, da sie zur Einhaltung der Fristen und Abläufe an den Hochschulen bereits im Sommersemester Urabstimmungen abhalten müssten. Daher wurde um einen Termin bis Ende März zur Fortführung der Verhandlungen gebeten.

Ende April (!) antworteten die Verkehrsunternehmen in einem kurzen Schreiben. Die Preiserhöhungen wurden als bereits genehmigt, alternativlos und nicht verhandelbar dargestellt und der VBB forderte daher:

Um die Semesterticketverträge entsprechend fortführen zu können, sind diese Preise an den jeweiligen Hochschulen zur Urabstimmung zu bringen. (Quelle: Brief des VBB v. 19.4.07)

Auf mehrere Punkte des Schreibens der LK Semtix wurde nicht eingegangen, so auch nicht auf die gewünschte Ausweitung des Geltungsgebietes des Semestertickets auf Brandenburg bzw. ein Angebot um welchen Betrag das Semesterticket dafür teurer würde. Auf den Vorschlag eines neuen Termins zur Fortführung der Verhandlungen wurde nicht eingegangen. Offensichtlich gab und gibt es von Seiten des VBB und der darin zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen keinen Verhandlungsbedarf. Die Landeskoordination Semtix wiederholt in einem weiteren Brief ihre Fragen, Vorschläge und Forderungen und bittet erneut um Antwort. Ob der vorangeschrittenen Zeit kommen die einzelnen Hochschulen nun jedoch in Zugzwang. Einerseits liegt kein wirkliches Verhandlungsergebnis vor, außer dem Preisdiktat des VBB. Andererseits müssen an den meisten Hochschulen aufgrund der langen Rückmeldungs-, Genehmigungs- und Bearbeitungsfristen noch innerhalb des SoSe 2007 die Urabstimmungen über die Fortführung des Semesterticketvertrages stattfinden, sonst würde es für das SoSe 2008 kein Semesterticket geben. Der ursprüngliche Plan an allen Hochschulen gleichzeitig Urabstimmungen durchzuführen, ist bereits schon nicht mehr möglich.

Statt die Verhandlungen komplett platzen zu lassen, hat sich die Landeskoordination Semtix entschieden, die Fortführung des Semesterticketvertrages auf Basis der vom VBB vorgegebenen Preise zur Urabstimmung bringen zu lassen. An der HU und UdK hat die jeweilige Studierendenschaft den neuen Preisen bei Urabstimmungen im Mai zugestimmt.

Vom 10. bis 12. Juli führt nun die Studierendenschaft der FU Berlin ihre Urabstimmung durch.

Dem bleibt eigentlich kaum etwas hinzuzufügen. Wir von SEMTIX kämpfen nun schon seit Jahren aktiv für ein gutes Semesterticket zum fairen Preis. Noch ist unser Einfluss leider nicht stark genug, um dem VBB ernsthaft die Stirn bieten zu können. Für uns bleibt deshalb nur zu hoffen, dass wir bei den nächsten Stpa-Wahlen wieder eine stärkeren Fraktion stellen können (zur Zeit nur ein Sitz), um uns noch mehr für’s Semtix einbrigen zu können. Wir denken: wenn viele FU Studierend deutlich machen, wie wichtig ihnen das Semesterticket ist und unterstreichen, dass sie sich das Preisdiktat der Verkehrsbetriebe nicht auf Dauer gefallen lassen wollen, dann könnte sich eventuell der Senat auf unsere Seite schlagen und Druck auf BVG und co. ausüben. Bis dahin muss aber leider gelten: Lieber dieses Semesterticket, als keines! Deshalb geht wählen und stimmt mit JA!

Wichtig: Urabstimmung zum Semesterticket vom 10. -12. Juli

Nicht mehr lange bis zur Urabstimmung zum Semesterticket. Wir von SEMTIX empfehlen: Hingehen und JA zum Semesterticket!

Unser AStA wartet auf seiner Homepage inzwischen mit den wichgsten Infos zur anstehenden Semtix-Urabstimmung auf:

Vom 10. bis 12. Juli dieses Jahres wird es an der FU eine erneute Urabstimmung zum Semesterticket geben. Grund sind die von den Berliner Verkehrsbetrieben verlangten Preiserhöhungen für die nächsten Jahre. Eine Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Studierenden, mindestens jedoch 10 % der Studierendenschaft müssen sich für das Semesterticket entscheiden, anderenfalls gilt die Fortführung des Semestertickets als abgelehnt.

Im Folgenden der im Studierendenparlament am 27.6.2007 beschlossene Abstimmungstext:

Urabstimmung über die Verlängerung des Semestertickets

Der aktuelle Vertrag zwischen der Studierendenschaft der FU Berlin und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) über ein Semesterticket läuft mit dem Ende des Wintersemesters 2007/08 zum 31.3.2008 aus.

Der VBB hat die Fortführung des Semestertickets bis zum Ende des Wintersemesters 2011/12 unter der Bedingung einer gestaffelten Preisanpassung angeboten.

Die Preiserhöhungen belaufen sich auf (jeweiliger Endpreis in Klammern):

zum Sommersemester 2008: 3,0% (154,00 Euro)

zum Sommersemester 2009: 2,9% (158,50 Euro)

zum Sommersemester 2010: 3,2% (163,50 Euro)

zum Sommersemester 2011: 2,8% (168,00 Euro)

O Ich stimme der Fortführung des Semestertickets unter diesen Bedingungen zu.

O Ich stimme der Fortführung des Semestertickets unter diesen Bedingungen nicht zu.

Es ist auch dieses Jahr total wichtig, dass genug Studierende zur Abstimmung gehen. Denn 10% Wahlbeteiligung zu erreichen, wird gerade im Sommersemester nicht einfach werden. Deshalb: sprecht Freunde, Bekannte, Kommilitonen und NachbarInnen die an der FU Studieren darauf an ihre Stimme abzugeben. Schreibt mails an Leute mit denen ihr mal ein Referat zusammen vorbereitet habt, oder zusammen Hausaufgaben gemacht habt. Jede Stimme für’s Semesteticket ist wichtig!

Unbedingt schon mal vormerken – Urabstimmung zum Semesterticket in der Woche vom 9. bis 13. Juli

Wie wir bereits berichtet haben, hat in den letzten Wochen und Monaten eine studentische Delegation verschiedener Berliner Hochschulen (Landes ASten Konferenz (LAK) für´s Semesterticket) mit dem Verkehrverbund Berlin- Brandenburg (VBB) über die Weiterführung des Semestertickets verhandelt. Die gute Nachricht: Es liegt ein neues Angebot des VBB vor. Die schlechte: Der Preis des Semestertickets steigt erneut an, pro Semester um ca. 3%, dass heißt im Sommersemester 2008 wird das Semesterticket bereits 154 Euro kosten. Wir von SEMTIX bedauern, dass sich die Verkehrbetriebe auf Kosten der Studierenden bereichern wollen. Hierbei wird ausgenutzt, dass es derzeit keine echte Alternative zum Semesterticket gibt.

Damit ein Vertrag über ein Semesterticket für die FU zustandekommt, muss eine Urabstimmung unter den Studierenden durchgeführt werden. Heute hat nun das Studierendenparlament die konkrete Durchführung dieser Urabstimmung einstimmig beschlossen, so dass diese nun in der vom 9. bis 13. Juli stattfinden wird. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben, aber es ist wahrscheinlich, dass die Wahllokale vom 10.-12. Juli ihre Pforten öffnen.

Also gilt: Geht zur Abstimmung!
Weitere Informationen folgen demnächst hier auf eurer Seite für´s Semesterticket!

Sauerei! – “ Semesterticket soll teurer werden“

In der heutigen Ausgabe des Tagesspiegel findet sich ein Artikel von Tina Rohowski zu aktuellen Semesterticket-Situation in Berlin. Es wird deutlich: BVG und co. wollen sich auf Kosten von uns Studierenden berreichern und wir können uns nur schwer gegen die Monopolisten wehren:

Berlins Studenten müssen in den nächsten Wochen entscheiden, ob es weiterhin ein Semesterticket geben soll. Der derzeit gültige Vertrag mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) läuft im März 2008 aus. Schon seit Dezember laufen die Verhandlungen zwischen VBB und Studierendenvertretern, die von Auseinandersetzungen um Preis und Umfang des Tickets geprägt sind: Die Forderungen des Verkehrsverbundes seien „völlig überhöht“, kritisieren Studenten. Man habe „ein Superangebot vorgelegt“, sagt hingegen VBB-Sprecherin Gabriele Mittag. Nun sollen studentische Urabstimmungen entscheiden, ob der VBB-Vorschlag angenommen wird.

Nach den Plänen des VBB steigt der Preis im Sommersemester 2008 um drei Prozent auf 154 Euro. Das Angebot sieht zudem bis 2011 jährliche Erhöhungen um jeweils 2,9 bis 3,2 Prozent vor. Auch in Zukunft gilt das Ticket nur im Bereich Berlin ABC. „Die Verkehrsbetriebe wollen das Ticket zum Schuldenabbau nutzen“, sagt Daniél Kretschmar. Er ist Mitglied der „Semtix-Länderkoordination“, zu der sich Studierende der beteiligten Hochschulen zusammengeschlossen haben, um die Gespräche mit dem VBB zu führen. Die Semtix-Gruppe hatte unter anderem eine bessere Anbindung von Standorten der Freien Universität verlangt sowie eine Erweiterung des Tickets auf das Brandenburger Verkehrsnetz. Auf die Forderungen habe der VBB „nur mit lapidaren Kurzantworten reagiert“. Die Studenten seien „von oben herab behandelt“ worden, so Kretschmar, dabei hätte man sich eine „partnerschaftliche Abstimmung des Leistungskataloges“ gewünscht.

Trotz aller Kritik rechnet die Semtix-Gruppe damit, dass die Mehrheit der Studenten dem aktuellen VBB-Angebot zustimmt. „Auf weitere Verhandlungsversuche hat keiner Lust“, so Kretschmar. Die Studierenden der Humboldt-Universität können vom 22. bis zum 24. Mai ihr Votum abgeben. Im Juni soll die Urabstimmung an der Freien Universität stattfinden, die anderen Hochschulen wollen im Herbst folgen. Damit die Entscheidung gültig ist, müssen mindestens zehn Prozent der Studenten teilnehmen. Völlig unklar ist bislang, ob es künftig ein Semesterticket an der Technischen Universität geben wird. Studentenvertreter der TU hätten sich nicht in der Semtix-Gruppe beteiligt, sagt Kretschmar. Seit im vergangenen Jahr der Ring Christlich-Demokratischer Studenten die Führung im TU-Asta übernommen hat, sei „der Kontakt abgerissen“.

Den verhandelndne Studierenden ist kein Vorwurf zu machen. Es liegt alleine an der Halsstarrigkeit des VBB wenn das Ticket wieder teurer wird. Das Problem: Sie sitzen einfach am längeren Hebel, denn nochmal ein Semester aufs Semtix verzichten wollen wohl nur die wenigsten Studierenden. Das dieses Schicksal nun ausgerechnet den TU-Studierenden blüht verwundert Kenner der Situation an der Technischen Universität nicht. Ist doch der RCDS-AStA dort vor allem durch rechte Sprüche und unsoziale Politik aufgefallen und nicht durch Engagement für die Belange der Studierenden.