Archiv der Kategorie 'Wissenschaft'

Studientag Recht und Geschlecht an der FU

Interessante Veranstaltung an der FU, die „Kritischen JuristInnen“ an der FU laden ein:

Wir möchten Euch ganz herzlich zum Studientag „Recht & Geschlecht“ am Freitag, 7. Dezember 2007 am FB Rechtswissenschaft der FU-Berlin einladen.
Inhaltlich wird die Veranstaltung von den AutorInnen des im vergangenen Jahr im Nomos-Verlag erschienen Studienbuchs „Feministische Rechtswissenschaft“ getragen. Es werden sechs Workshops zu folgenden Themen angeboten:

- Antidiskriminierungsrecht in der Praxis
- Geschlechterverhältnisse in historischer Perspektive
- Kinderkosten und Sorgearbeit im Recht
- Tötung des Familientyrannen ­ eine Urteilsanalyse
- Race, Geschlecht und Recht
- Pornographie: Gewalt oder Kommunikation?

Zum Abschluss des Tages zeigen wir den Film „Beates Geschenk“, einen japanischen Dokumentarfilm (OmU) aus dem Jahr 2004 über den Kampf der japanischen Frauen um Gleichberechtigung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Eine vorherige Anmeldung unter recht-und-geschlecht@fu-berlin.de ist erwünscht aber nicht verpflichtend.

Wir würden uns über eure Teilnahme freuen, eure Kritischen JuristInnen.

Das vollständige (aktualisierte!) Programm findet ihr hier.

„Elite-Eklat“ an der FU – Riesen Stunk auf der Imma-Feier!

Gestern war Immatrikulationsfeier im Henry-Ford-Bau und die hätte sich Uni-Präsident Lenzen sicher ganz anders vorgestellt:

Stinkbomben und Sprechchöre verhindern reibungslosen Veranstaltungsablauf.Rede des Uni-Präsidenten gestört. Lenzen verlässt frühzeitig unter Jubel den Saal. [AStA FU]

Es muss jemand geahnt haben, dass es im Henry-Ford-Bau der Berliner FU heute hoch hergehen würde. Die Uni ließ am Eingang zu ihrer traditionellen Immatrikulationsfeier einen privaten Sicherheitsdienst stichprobenartig Leute kontrollieren, vor der Tür patrouillierte die Berliner Bereitschaftspolizei – das sagt zumindest der Allgemeine Studierendenausschuss. Und drinnen – da gab es Saures für Dieter Lenzen, den Präsidenten der FU, die sich neuerdings Elite-Uni nennen darf. [UniSpiegel]

Bereits am Eingang zum Saal der Immatrikulationsfeier protestierten einige Studenten den Angaben zufolge durch die Vorstellung des „Exzellenzclusters Vergleichendes Dosenstechen“. Unter dem Motto „auch Elite braucht Frühstück“ luden sie mit Freibier zu einem „entspannteren Uni-Start“ ein. AStA-Referentin Inga Nüthen formulierte in ihrer Rede die Kritik an der Exzellenzinitiative: „Wir sind aktuell als Studierende alle Teil eines europaweiten Experiments, das gerade an der FU besonders fehlschlägt.“ Dieses mache Bildung zu einer „international handelbaren Dienstleistung“. Was als exzellent ausgezeichnet worden sei, seien „eben nicht Lehre und Studienbedingungen, sondern gut vermarktbare Forschungsergebnisse“. [Tagesspiegel]

Ob es nicht charmantere Protestormen gibt als Stinkbomben zu werfen, sei einmal dahin gestellt. Aber die Aktion hat gezeigt, dass der Unmut unter den FU Studierenden über die Elite-Entscheidung groß ist. Immer mehr Studierenden wird bewusst, dass sie nur die leidtragenden von solchen Elite-Bildungsprozessen sein werden. Es wird endlich Zeit, dass sich die Verantwortlichen nach demokratischen und gerechten Alternativen zum Exzellenz-Zirkus umkucken.

Auch ein blindes Huhn (2) …

Nachdem schon Richard von Weizsäcker unlängst mit ganz vernünftigen Einsichten aufgefallen war, versucht „Elite-Dieter-Lenzen“ jetzt offensichtlich (in einem Tagesspiegel-Interview) nachzulegen:

Den Begriff Eliteuni lehne ich übrigens ab, er weckt die falsche Assoziation, hier werde nur die Elite ausgebildet.

Berlin braucht keine Superuni.

Studiengebühren sind sozial selektiv.

Na geht doch Dieter! Zumindest erzählt „unser“ Uni-Präsident nicht mehr nur ideologischen, neoliberalen Unsinn. Das zumindest ist ein Fortschritt. Die Wahl der FU zur „Elite-Uni“ kann allerdings trotz allem nicht als solcher bezeichnet werden…

Warum es schlecht ist das die FU „Elite-Uni“ geworden ist

Nun ist es also amtlich: Die FU Berlin ist „Elite“. Der Uni-Präsident Lenzen behauptet dies sei ein Grund zur Freude, auch für uns Studierende. Das dem nicht so ist, verstehen inzwischen immer mehr Wissenschaftler und Journalisten. Denn Tatsache bleibt: Wissenschaftsfreiheit, Studienbedingungen, Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Pluralismus der Lehre, dass alles leidet unter der „Exzellenz-Initiative“. Wir von SEMTIX haben uns die Berichterstattung zur „Elite-Wahl“ genau angeschaut und die wichtigsten Argumente contra Elite-Uni-Zirkus. zusammengetragen:

Die Hochschulen in Deutschland werden durch den Elite-Wettbewerb eher geschwächt als gestärkt. [Richard
Münch/UniSpiegel
]

Die Studierenden profitieren nicht vom Elite-Wettbewerb. [Jörg
Michel/Berliner Zeitung
]

„Statt die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland zu fördern, vertiefen Bund und Länder mit ihrem milliardenschweren Programm das Gefälle zwischen Ost und West, Nord und Süd. Wir brauchen aber keine ‚Leuchttürme in der Wüste’. Spitzenförderung setzt ein breites Fundament voraus“ [Andreas Keller/GEW]

Der Elite Wettbewerb hat zu einem einem antidemokratischen Umbau der Freien Universität Berlin geführt [AStA FU]

Es entsteht eine Zwei-Klassen-Hochschullandschaft in Deutschland. [Richard Münch/UniSpiegel]

Die Lehre an den Hochschulen verbessert sich nicht an den „Elite-Unis“. [Jörg Michel/Berliner Zeitung]

„Die Exzellenzinitiative verschärft die Strukturprobleme des deutschen Hochschulsystems, statt diese zu lösen“ [Andreas Keller/GEW]

„Die Exzellenzinitiative aber befördert das Gegenteil. Sie spaltet nicht nur die Hochschulen in Gewinner und Verlierer. Sie spaltet langfristig auch das gesamte System: in ein paar Spitzen-Unis für wenige Ausgewählte und in viele Lehr-Unis für die breite Masse.“ [Jörg Michel/Berliner Zeitung]

„Der Elite-Wettbewerb schwächt die Hochschulen“ oder warum Elite uns Studierenden nichts bringt

Lesenswertes Interview beim UniSpiegel:

Spitzenunis findet Richard Münch überhaupt nicht spitze – sondern überflüssig. Im Interview erklärt der Bamberger Soziologe, warum er das Geld aus der Exzellenzinitiative für ein „problematisches Geschenk“ hält und den Studenten eher Nachteile drohen.

Bleibt nur zu hoffen, dass die FU so schnell keine „Elite-Uni“ wird. Wir Studierende könnten uns freuen.

Hexenjagd gegen linken Dozenten … geht weiter!

Wie bereits berichtet will die Uni-Leitung der FU um Dieter Lenzen den links-liberalen Wissenschaftler Dr. Albert Scharenberg nicht auf einem Professoren-Stuhl haben. Nicht nur wir von SEMTIX meinen: eindeutig aus politischen Motiven!

Auf dem studentischen blog fuwatch findet sich mitlerweile eine ausführliche Dokumentation der „McLenzen Affäre“.

Wenn dieses Beispiel Schule macht und die Universitätspräsidenten nach eigenen politischen Vorlieben die Professorinnen und Professoren auswählen, ist die vielbeschworenen „Freiheit der Wissenschaft“ Schnee von gestern.

Hexenjagd gegen linken Dozenten: Dieter Lenzen auf McCarthys Spuren

Dieter Lenzen macht den McCarthy! Es ist nicht mehr weit her mit der Freiheit von Meinung und Lehre an der FU. So hat Uni-Präsident Lenzen dem qualifiziertesten Bewerber offenbar eine Professur verweigert. Inoffizielle Begründung: Der Wissenschaftler stehe politisch zu weit links!

Als erstes Medium berichtete der Unispiegel über den neusten Streich von Politkommisar Lenzen:

Albert Scharenberg ist Nordamerika-Spezialist an der FU Berlin – der beste Kandidat für die neue Juniorprofessur am renommierten JFK-Institut, empfehlen Gutachter. Nur das Uni-Präsidium will ihn nicht: zu alt, unqualifiziert. Kollegen vermuten ganz andere Gründe für die Ablehnung.

Was sind die „ganz anderen Gründe“, die zur Ablehnung von Albert Scharenberg geführt haben? Die Berliner Zeitung versucht Licht ins Dunkel zu bringen:

Doch hinter der Ablehnung soll noch mehr stecken. Man munkelt, Präsident Lenzen habe den Namen Scharenberg gegoogelt und sei darauf gestoßen, dass dieser dem Kuratorium der Rosa-Luxemburg-Stiftung angehöre, die der Linkspartei nahesteht. Scharenberg ist auch Redakteur der kritischen „Blätter für deutsche und internationale Politik“ – und damit viel zu links für den neoliberalen FU-Präsidenten, sagen Uni-Mitarbeiter, die nicht genannt sein wollen.

Inzwischen hat auch der AStA der FU Stellung zu dem Vorfall bezogen:

Diese Handlung ist alles andere als politisch neutral. Der AStA stellt fest, dass gerade hier das politische Einwirken des Präsidiums über die Expertise eigentlich zuständiger Gremien gestellt wird. „Es ist zu vermuten, dass diese Entscheidung mit der linken politischen Positionierung des Kandidaten zusammenhängt“, unterstreicht Inga Nüthen, Fachschaftsreferentin des AStA FU. Auch die Bedeutung des Instituts im Rahmen der Exzellenzinitiative passt in dieses Bild: „Dass das JFK den Zuschlag für die Förderung als ‚Graduate School of North American Studies‘ bekommen hat, war sicherlich ein weiterer Grund für das politische Eingreifen des Präsidiums“, ergänzt Elsa Koester, Öffentlichkeitsreferentin des AStA FU.

Wir von SEMTIX wundern uns schon lange nicht mehr über das Verhalten von Dieter Lenzen. Denn eines steht fest: Der Mann ist Überzeugungstäter! Sprachrohr der neoliberalen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und verantwortlichen für den immer weiter vorranschreitenden geistigen Kahlschlag an unserer Universität. Statt kritische und fähige Wissenschaftler an die FU zu holen, die wirklich mal etwas „Exzellenz“ nach Dahlem bringen würden, schahrt „McCarthy-Lenzen“ seit Jahren gezielt neoliberale Nullen um sich. Der Weg zur unternehmerischsten Hochschule scheint zwingen durch geistige Tiefebenen führen zu müssen.

Pflaume des Monats (Juli): George Turner, Antidemokrat

Unsere Pflaume des Monats ist diesmal ein ehemaliger Wissenschaftssenator von Berlin. Auch wenn man mit dem jetzigen Mann auf diesem Posten nicht wirklich zufrieden sein kann, zeigt das Beispiel George Turner, dass es noch viel schlimmer sein könnte. Mehr als deutlich macht dies Turner durch seine regelmäßige Kolumne im Tagesspiegel, die an Verbohrtheit und Stumpfsinn durch kaum etwas zu überbieten sein dürfte. So darf sich der Jurist im Tagesspiegel als eifriger Trommler für den neoliberalen Umbau der Hochschulen stark machen und kein noch so fadenscheiniges Argument ist dem Überzeugungstäter dafür zu blöd. Zuweilen nimmt das ganze dann auch autoritäre antidemokratische Züge an, wie ein jüngstes Beispiel zeigt, in dem Turner gegen die Einführung der Viertelparität in den Hochschulgremien wettert:

Beim Exzellenzwettbewerb wird über Zukunftskonzepte entschieden. Das heißt nicht nur, dass entsprechende Vorhaben zu Papier gebracht werden und die dafür erforderlichen Mehrheiten in den Universitäten zu gewinnen sind, sondern auch, dass eine einigermaßen sichere Gewähr dafür gegeben sein muss, dass die Projekte durchgeführt werden. Zufälligkeiten und ständig wechselnde Mehrheiten in der Zusammensetzung der Gremien sind sicher keine Garantie für Kontinuität und Stetigkeit. […]
Nur eines ist ebenso sicher: Wackelige Professorenmehrheiten, womöglich sogar die ansonsten überall als Ladenhüter abgelegte Viertelparität, stellen ein Moment der Ungewissheit und Labilität dar. Außer bei einigen unverbesserlichen Mitgliedern im Lager der jetzigen Regierungskoalition hat man das überall begriffen. [Tagesspiegel]

Eingeschränkte demokratische Mitspracherechte werden von Turner durch das angebliche Bedürfnis nach Stabilität legitimiert. Eine solche Argumentation auf die „große“ Bundespolitik
angwendet, würde letztlich einer Diktatur das Wort reden. Doch wie kommt Turner dazu, die „Exzellenz“ in Berlin um jeden Preis zu wollen? Des Rätsels Lösung ist eine einfache: Turner ist Wirtschaftslobbyist. Nach eigenen Angaben ist er Mitglied in mehreren „Beirats- und Aufsichtsgremien der Wirtschaft“ und darüber hinaus „Berater eines der großen Unternehmen der Medienbranche“. Gemeint ist die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, ein Konzern, der schon heute kräftig im Geschäft mit dem Wissen mitverdient und sich nach entgültigen Umgestalltung der Universitäten zu Wirtschaftsunternehmen noch weitaus größere Gewinne erhoffen dürfte. Das Beispiel Turner macht deutlich: Ideologen die sich für die neoliberale Umgestalltung der Hochschulen stark machen argumentieren niemals objektiv. Sie sind immer direkt oder indirekt durch die Interessen der Wirtschaft geleitet. Die Interessen von uns Studierenden oder das Ideal einer demokratischen Universität haben die Turners dieser Welt als aller letztes vor Augen.

Mal nen Blick riskieren? – Das neue Alternative Vorlesungsverzeichniss (AVV) ist da!

Auch im neuen Alternativen Vorlesungsverzeichnis finden sich wieder eine ganze Reihe interessanter Seminare, workshops, Kochkurse und und und…

Das halbjährlich erscheinende Alternative veranstaltungverzeichnis (Avv) ist eine
Sammlung von autonomen Seminaren, Projekttutorie, Pro- jekten, Projektideen
sowie veranstaltungen -und reihen.
Allen gemein ist die Forderung nach zugangsfreier,
kritischer, selbstbestimmter und selbstorganisierter Bildung.
es richtet sich an menschen, die inhalte nicht nur
passiv konsumieren, sondern selbst nach eigenen Kriterien
(inhaltlich) arbeiten und gestalten wollen. und
dazu muss mensch nicht studieren…
Jede/r, die/der interesse hat, ob Studi oder nicht,
kann im Avv gleichgesinnte suchen, um über
selbstgewählte themen zu diskutieren und/
oder sie zu praktizieren. Wenn ihr räume dafür
sucht, so steht euch dafür bspweise die
offene uni kostenlos zur verfügung.
Also nutzt die gelegenheit,um nicht nur an gesellschaftliche
und wissenschaftliche veränderung
zu denken, sondern daran sie herbei zu führen!

Also, einfach ein AVV besorgen und mal einen Blick riskieren. Das Alternative Vorlesungsverzeichnis liegt unter anderem hier kostenlos aus: Café Kauderwelsch, Rotes Café sowie im AStA-Haus.

„Wie Elite muss ich sein?“ – Über unterschiedliche Studienbedingungen an der FU

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Zeit Campus“ findet sich ein Artikel, der die Elitenbildung an den deutschen Hochschulen am Beispiel der FU erklärt. Am Beispiel zweier OSI-Studis werden die unterschiedlichen Studienbedingungen zwischen „Elite-Master“ und „Normalo-Bachelor“ dargestellt. Das der „Normalo-Studiengang“ dabei nicht gur wegkommt ist klar. Denn „Elite-Studium“ sollte es heutzutage schon sei :

Die unterschiedliche Situation der beiden Studenten an der Freien Universität zeigt im Kleinen, wie sich die Hochschulen in Deutschland derzeit wandeln. „Exzellenz“, „Elite“ und „Auswahl“ heißen die Schlagwörter, und es scheint, als sei mit einem Mal der vormals verpönte Begriff Elite rehabilitiert. Diese Entwicklungen verändern den Alltag an den Unis, doch vor allem verändern sie das Bewusstsein der Professoren und der Studenten – und entfalten so eine enorme symbolische Strahlkraft. Als wachsende Ungleichheit nehmen viele Studenten diese Neuerungen wahr. Bei den einen nähren sie den Wunsch, vorne mit dabei zu sein – und bei den anderen die Angst, abgehängt zu werden. Die einen hoffen, in besonderen Studiengängen auch besonders gut gefördert zu werden. Die anderen fürchten, an einer Hochschule ohne Elite-Stempel abgemeldet zu sein. Alle zusammen jedoch stellen sich die grundlegende Frage: Reicht es eigentlich noch aus, ganz normal an einer ganz normalen Uni zu studieren?

Die Frage, ob es noch reicht an einer ganz normalen Uni zu studieren, ist für die Zeit Campus-AutorInnen wohl nur eine rhetorische. Denn der Wunsch unbedingt zur Elite gehören zu wollen, ist was von Zeitschriften wie dieser in penetranter Regelmäßigkeit genährt wird. So arbeitet Zeit Campus mit dem neoliberalen Think Tank CHE zusammen, der für seine berühmt berüchtigten „Uni-Rankings“ bekannt ist. Die Artikel in „Zeit Campus“, „Neon“ und co. liefern kleine Bausteine zu einer umfangreichen „Gehirnwäsche“, der Studierende heute allenhalben unterzogen werden. Durch solche Artikel sollen wir Studis dazu getrieben werden, eifrig, flexibel und allzeit bereit an unserem Elite-Lebenslauf zu basteln. Die Angst davor auf der Strecke zu bleiben wird frei Haus geliefert. Um die Lehrinhalte, den Austausch darüber und eine demokratische Kultur an den Hochschulen geht es den „Wissenschafts-Journalisten“ schon lange nicht mehr. Die Universität wird den (zukünftigen) Studierenden als reine Elitezuchtanstalt vorgestellt, deren Regeln man unhinterfragt zu befolgen hat, um „seinen Weg“ zu machen. Nur eines wird dabei geflissentlich unterschlagen: nicht alle können Elite sein